Meine Welt der Jagdhunde – aus Leidenschaft entstanden, für den Alltag mit Jagdhunden entwickelt
- Sigrid Ackert

- vor 7 Stunden
- 6 Min. Lesezeit
Wie aus einem Kindheitstraum, einem eigenen Jagdhund und vielen Jahren Erfahrung mit Jagdhunden die jagdliche Leistungszucht "Magyar Vizsla vom Siegtalblick", die Focus Walk Philosophie und das Leinensystem RevolutionLEASH™ entstanden sind.

Ich komme aus einer Jägerfamilie. Hunde haben mich schon als Kind fasziniert – und wahrscheinlich wäre es übertrieben zu behaupten, dass ich irgendwann beschlossen habe, mich mit Jagdhunden zu beschäftigen.
Eigentlich haben die Jagdhunde mich gefunden.
Heute besteht "Meine Welt der Jagdhunde" aus dem Alltag und der Jagd mit meinen eigenen Jagdhunden, jagdlicher Leistungszucht und jagdlicher Ausbildung, aber genauso auch aus der Begleitung von Hundehaltern mit jagdlich ambitionierten Familienhunden. Meine Produkte und Konzepte entwickelten sich genau dort, wo ich selbst immer wieder stand:
Mitten im echten Alltag mit jagdlich hoch ambitionierten Hunden.
Denn ein Jagdhund ist etwas ganz Besonderes. Er ist intelligent, sensibel, ausdauernd, bewegungsfreudig und besitzt Fähigkeiten, die ihn für seine Aufgabe geradezu prädestinieren.
Und genau diese Fähigkeiten können das Leben mit ihm manchmal auch ziemlich spannend machen.
Vom hundeverrückten Kind zum eigenen Jagdhund
Ich war schon immer in Hunde vernarrt. Durch meine Familie war die Jagd für mich nichts Fremdes. Jagdhunde gehörten ganz selbstverständlich dazu. Irgendwann wurde aus der kindlichen Begeisterung der Wunsch nach dem eigenen Hund. Aber nicht nach irgendeinem Hund.
Ich wollte einen Jagdhund. Und ich wollte ihn selbst für den jagdlichen Einsatz ausbilden.
Damit begann für mich eine Reise, die bis heute nicht aufgehört hat. Denn einen Jagdhund auszubilden bedeutet, sich intensiv mit seinem Verhalten, seinen Anlagen und seiner Motivation auseinanderzusetzen. Man lernt sehr schnell:
Ein Jagdhund macht nicht einfach Dinge nicht, weil er „ungehorsam“ ist. Er hat eine eigene Logik. Eine Nase, die Informationen bekommt, lange bevor wir überhaupt etwas bemerken. Einen Bewegungsdrang. Eine enorme Motivation. Und – je nach Situation – plötzlich eine ganz andere Priorität als wir.
Genau das macht den Jagdhund aus.
Und genau das muss man verstehen, wenn man mit ihm erfolgreich zusammenarbeiten möchte.
Aus meinem Kindheitstraum wurde eine eigene Zucht
Nach der erfolgreichen jagdlichen Ausbildung meiner Amber und deren "formalen Zuchttauglichkeit" war der nächste Schritt die eigene Zucht im Verein Ungarischer Vorstehhunde e.V.. Der Aufbau meiner jagdlichen Leistungszucht Magyar Vizsla vom Siegtalblick war für mich die Verwirklichung eines Kindheitstraums. Mit der Zucht kam aber auch eine neue Verantwortung.
Denn mit jedem Welpen, der meine Zucht verlässt, endet für mich nicht einfach ein Geschäft.
Es beginnt eine gemeinsame Geschichte. Mir war und ist wichtig, meine Welpenkäufer weit über die Abgabe hinaus zu begleiten bei der jagdlichen Ausbildung, genauso wie bei der Alltagserziehung. Denn irgendwann kommt bei vielen jungen Jagdhunden der Moment, an dem aus dem süßen Welpen ein ernstzunehmender Jagdhund wird.
Und plötzlich entstehen Fragen:
Warum funktioniert der Rückruf zu Hause, aber nicht draußen?
Warum ist mein Hund ansprechbar, solange nichts passiert – und plötzlich komplett weg, sobald Wild auftaucht?
Warum interessiert ihn draußen alles mehr als ich?
Wie kann ich meinen Hund frei laufen lassen, ohne ständig Angst zu haben?
Diese Fragen begegneten mir immer wieder. Und irgendwann wurde mir klar:
Gerade viele Nichtjäger versuchen, einen Jagdhund wie einen ganz normalen Familienhund zu trainieren. Das Problem ist nicht, dass sie zu wenig wollen.
Das Problem ist, dass sie oft nicht verstehen, was ihr Hund ihnen gerade zeigt.
Wenn aus dem Familienhund plötzlich ein Jagdhund wird
Ich kenne kaum einen Moment, der für Hundehalter frustrierender sein kann als diesen:
Zu Hause ist der Hund aufmerksam, freundlich und wunderbar ansprechbar. Beim Spaziergang funktioniert zunächst alles. Und dann passiert etwas. Ein Geruch. Eine Bewegung. Ein Vogel. Ein Reh. Eine Spur. Und plötzlich scheint der eigene Hund nicht mehr derselbe zu sein. Der Mensch ruft. Der Hund hört nicht. Der Mensch ruft lauter. Der Hund hört immer noch nicht.
Und irgendwann wird aus einem schönen Spaziergang ein ständiger Kampf um Kontrolle.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Denn ich glaube nicht daran, dass wir einen jagdlich motivierten Hund dadurch zu einem zuverlässigen Partner machen, dass wir seine Jagdleidenschaft möglichst stark unterdrücken.
Ich will die Prinzipien vermitteln, die ich als Jägerin in der Jagdhundeausbildung verfolge:
Was wäre, wenn wir nicht gegen den Jagdhund arbeiten, sondern mit ihm?
Focus Walk – Orientierung statt Kontrolle
Aus dieser Frage entstand Schritt für Schritt mein Focus Walk Konzept.
Der Focus Walk basiert auf einer einfachen, aber entscheidenden Idee:
Ein Jagdhund muss nicht ständig kontrolliert werden. Er muss lernen, sich an seinem Menschen zu orientieren.
Das klingt zunächst ähnlich. Ist es aber nicht. Kontrolle bedeutet: „Ich muss dafür sorgen, dass mein Hund das Richtige tut.“
Orientierung bedeutet: „Mein Hund entscheidet sich immer wieder dafür, mich im Blick zu behalten.“
Genau diese freiwillige Orientierung ist für mich der Schlüssel zu einem alltagstauglichen Zusammenleben mit jagdlich ambitionierten Hunden. Dabei beginnt Jagdhundeausbildung nicht erst im Wald und auch nicht erst dann, wenn Wild auftaucht. Sie beginnt im Alltag. Bei Aufmerksamkeit. Bei Ressourcen. Bei kleinen Entscheidungen. Bei der Leinenführung. Bei der gemeinsamen Kommunikation. Und später bei genau den Situationen, in denen es wirklich schwierig wird. Der Hund soll nicht lernen, dass die Welt langweilig ist. Er soll lernen:
„Auch wenn draußen etwas Spannendes passiert, lohnt es sich, meinen Menschen nicht aus den Augen zu verlieren.“
Das ist der Gedanke hinter der Focus Walk Philosophie.
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Entdecke die Focus Walk Philosophie: Wenn Jagdinstinkt auf Familienalltag trifft
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Und dann kam das nächste Problem: die Leinen
Je intensiver ich mit meinen Hunden unterwegs war, desto deutlicher wurde ein ganz anderes Problem. Ein Problem, das wahrscheinlich jeder kennt, der mit Hunden unterwegs ist:
Leinen.
Wenn meine Hunde frei laufen, möchte ich nicht drei Leinen in der Hand tragen.
Wenn ich einen Hund kurz sichern muss, möchte ich nicht erst ein Leinenknäuel entwirren.
Wenn wir unterwegs bin, möchte ich meine Hände frei haben.
Und wenn ich mit meinen Hunden arbeite, muss das Ganze schnell und unkompliziert funktionieren.
Also begann ich, über eine Lösung nachzudenken.
Nicht über irgendeine neue Hundeleine.
Sondern über ein System.
RevolutionLEASH™ – aus meinem eigenen Bedarf entstanden
Die Idee hinter RevolutionLEASH™ war deshalb von Anfang an sehr persönlich:
Wenn wir raus gehen, will ich alles mit einem Griff parat haben.
Wenn meine Hunde frei laufen, will ich auch freie Hände.
Es soll alltags- und trainingstauglich, hochwertig und chic zugleich sein.
Aus diesem Gedanken entstand Schritt für Schritt ein modulares Leinensystem.
Die RevolutionLEASH™ lässt sich an unterschiedliche Situationen anpassen.
Umhängen. Einklicken. Kurz sichern. Freihändig führen. Mitnehmen. Wieder lösen.
Nicht der Mensch soll sich der Leine anpassen müssen.
Die Leine soll sich an den Alltag anpassen.
Genau deshalb erzeugt RevolutionLEASH™ nicht selten den "Wow-Effekt" bei ihren Entdeckern. Sie ist eben viel mehr als eine einzelne Leine.
Es ist ein variables System, das aus meinem eigenen Alltag mit mehreren Hunden entstanden ist.
Und wie beim Focus Walk gilt auch hier:
Ich entwickle nichts, weil es auf dem Papier gut klingt.
Ich entwickle Lösungen für Situationen, die ich selbst kenne.
Zwei Produkte. Eine Philosophie.
Auf den ersten Blick könnten Focus Walk und RevolutionLEASH™ kaum unterschiedlicher sein. Das eine ist ein Trainingskonzept. Das andere ein Leinensystem. Tatsächlich gehören sie für mich untrennbar zusammen. Denn beide beantworten eine Frage:
Wie können Mensch und Jagdhund im echten Leben besser miteinander funktionieren?
Der Focus Walk hilft dabei, die Zusammenarbeit und Orientierung aufzubauen.
Die RevolutionLEASH™ unterstützt dabei, diese Zusammenarbeit praktisch in den Alltag zu bringen.
Das eine arbeitet an der Verbindung zwischen Mensch und Hund.
Das andere gibt dieser Verbindung im Alltag mehr Freiheit.
Meine Produktfamilie ist aus echten Problemen entstanden
Wenn ich heute zurückblicke, war die Entwicklung eigentlich logisch:
Meine Liebe zu Hunden→ führte zum eigenen Jagdhund.
Der eigene Jagdhund→ führte zur intensiven jagdlichen Ausbildung und Prüfung
Der Kindheitstraum→ führte zur eigenen jagdlichen Leistungszucht.
Die Zucht→ führte zur intensiven Begleitung der Jäger, die meine Welpen kauften.
Die Realität→ sehr viele Jagdhunderassen leben als Familienhunde
Deren Begleitung→ zeigte mir immer wieder die Herausforderungen jagdlich ambitionierter Familienhunde.
Diese Herausforderungen→ führten zur Entwicklung des Focus Walk Konzepts.
Mein Alltag mit mehreren Hunden→ führte schließlich zur Entwicklung der RevolutionLEASH™.
Nichts davon war ursprünglich als Produkt geplant.
Es war immer zuerst eine Frage:
Wie kann ich das besser lösen?
Und erst danach wurde daraus ein Konzept oder ein Produkt.
Für Menschen, die ihren Jagdhund wirklich verstehen wollen
Meine Welt der Jagdhunde richtet sich deshalb nicht an Menschen, die aus ihrem Jagdhund einen Hund machen möchten, der möglichst wenig Jagdhund ist. Im Gegenteil. Ich möchte, dass wir unsere Hunde mit all ihren Anlagen verstehen und in unserem Alltag Raum für sie schaffen, auch als Nichtjäger. Denn ein Jagdhund soll seine Fähigkeiten nicht verlieren. Er soll lernen, sie gemeinsam mit seinem Menschen zu nutzen und trotzdem im Alltag erreichbar zu bleiben.
Das bedeutet für mich Jagdhundeausbildung.
Nicht den Jagdtrieb wegtrainieren.
Nicht permanent kontrollieren.
Nicht gegen den Hund arbeiten.
Sondern verstehen, aufbauen, sichern und gemeinsam wachsen.
Willkommen in meiner Welt der Jagdhunde
Vielleicht stehst du gerade am Anfang. Vielleicht hast du einen jungen Jagdhund und möchtest von Anfang an die richtigen Grundlagen legen.
Vielleicht hast du bereits einen erwachsenen Hund und merkst, dass euch draußen bestimmte Situationen immer wieder an eure Grenzen bringen.
Oder vielleicht hast du mehrere Hunde und möchtest deinen Alltag endlich praktischer gestalten.
Dann bist du hier richtig.
Meine Welt der Jagdhunde verbindet Erfahrung, Training und praktische Lösungen für das echte Leben mit Jagdhunden egal, ob du Jäger oder Nichtjäger bist.
Du möchtest deinen Hund besser verstehen?
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Denn am Ende geht es für mich um etwas ganz Einfaches:
Nicht darum, den perfekten Hund zu haben.
Sondern darum, den Hund an unserer Seite zu verstehen.
Und aus Mensch und Jagdhund ein echtes Team zu machen.
Willkommen in meiner Welt der Jagdhunde.






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